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Obwohl Wasungen nur 3448 Einwohner zählt, wartet es mit einem sehenswerten Fachwerkreigen auf. Zwischen Rhön und Thüringer Wald gelegen, macht sich vorrangig der fränkische Einfluss an den Häuserzeilen geltend. Die Werra teilt das Gemeindegebiet in zwei Hälften und so gleiten links und rechts des Radweges die Prunkstücke der Alststadt von Wasungen vorüber. Eines der schönsten Gebäude meint wohl das Rathaus. Zwischen 1532 und 1534 errichtet, verfügt es über einen charakteristischen, asymmetrischen Erker und erstrahlt in den Farben Rot und Weiß. Um den Marktplatz reihen sich weitere pittoreske Gebäude; diese gereichen der Kirche St. Trinitatis zur Zierde. Der Sakralbau wurde bereits im 13. Jahrhundert errichtet und geht auf das Grafengeschlecht derer zu Henneberger zurück. Sie gaben den Auftrag für das Gotteshaus und legten auch den Grundstein für die später rundherum entstandene Marktgemeinde. Auf einer Fläche von 170 mal 350 Metern entwickelte sich ein geschäftiges Städtchen, dass dereinst eine wuchtige Stadtmauer besaß. Drei Tore sowie insgesamt zehn Wehr- und Wohntürme bewachten die Alststadt von Wasungen.